Definition und Arten von Ladungssicherungsmitteln.

Auf Straßen, Meeren und Binnengewässern, in der Luft und auf der Schiene werden täglich immense Mengen von Waren transportiert. Die Ladungssicherung gilt hier der Transportsicherheit. Sie bezeichnet das Sichern von Frachtgütern im Straßen-, Eisenbahn-, Luft- und Schiffsverkehr mit Ladungssicherungsmitteln.

Da Ladungen für niemanden ein Risiko darstellen dürfen, gilt es dabei Lastverteilung, Belastbarkeit der Ladefläche, Rungen, Bordwände, aber auch die unterschiedlichen physikalischen Bewegungskräfte zu berücksichtigen, die beim Transport auftreten. Bei LASH+LIFT finden Sie eine Fülle von Produkten zur formschlüssigen und zur kraftschlüssigen Ladungssicherung.

Formschlüssige Ladungssicherung.

Formschlüssig gesichert ist Ladung immer dann, wenn das Ladegut sich beispielsweise gegen Stirn-, Bordwand und/oder Rungen abstützen kann. Sowohl Stirn- und Bordwand als auch Rungen müssen die entstehenden Kräfte aufnehmen können.

Eine weitere Art der formschlüssigen Ladungssicherung stellt das Schräg- und Diagonalverzurren dar. Dabei müssen die Zurrmittel sowie die Zurr- und Anschlagpunkte die entstehenden Kräfte aufnehmen. Das Ziel ist immer, die Ladung in ihrer Position zu halten. Sichern Sie Ihre Ladung formschlüssig, wann immer es geht, denn diese Form der Ladungssicherung ist besonders effizient und sicher.

Kraftschlüssige Ladungssicherung.

Durch das Niederzurren wird die Ladung gegen das Herabfallen oder Verrutschen gesichert (kraftschlüssige Ladungssicherung). Beim Niederzurren wirken zwei Kräfte für die Ladungssicherung zusammen: die Vorspannkraft und die Gleitreibung. Die Vorspannkraft wird mit den Zurrmitteln aufgebracht. Die Reibung ergibt sich aus der Materialpaarung von Ladung und Ladefläche. Je größer die Gleitreibung, desto geringer die Vorspannkraft, die nötig ist, um das Ladegut auf der Ladefläche zu fixieren. Sie können die Gleitreibung erhöhen, indem Sie eine rutschhemmende Matte unter das Ladegut legen.

Rechtsgrundlagen und Vorschriften.

Zwei Regelwerke beschäftigen sich mit der Berechnung der Ladungssicherung in Deutschland.

  1. Berechnung von Sicherungskräften VDI 2700 Blatt 2 vom Juli 2014.
    Die VDI-Richtlinienreihe VDI 2700 „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen“ gilt seit vielen Jahren als anerkanntes Grundlagenwerk der Ladungssicherung. In ihr wird beschrieben, welche Kräfte auf eine Ladung im Fahrbetrieb einwirken und wie Ladung grundsätzlich auf Straßenfahrzeugen gesichert werden kann.

  2. Berechnung von Zurrkräften DIN EN 12195-1 in der Fassung vom Juni 2011.
    Anerkennung der DIN EN 12195-1:2011 in Verbindung mit der VDI, Blatt 2:2014 als anerkannte Regeln der Technik. Europaweit war die DIN EN 12195-1:2011 schon länger gültig. Ab Mitte 2016 gilt dieses Regelwerk in Verbindung mit der VDI 2700 Blatt 2:2014 bundesweit als anerkannter Stand der Technik und ist so umzusetzen.

Der § 22 der Straßenverkehrsordnung (StVO) verlangt, dass Ladung so zu verstauen und zu sichern ist, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, rollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen kann.

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